Ausflug: Saalburg Bad Homburg

Persönliches von mir
3 min
07.07.2020

Frühling, Sonne und freie Zeit - Ein ganz neues Erlebnis

In diesem Jahr wurden leider ein paar Hochzeiten verschoben und so habe ich etwas freie Zeit am Wochenende. Diese Zeit will genutzt sein und so fuhr ich am Samstag ins Römerkastell Saalburg in bzw. bei Bad Homburg (bei Frankfurt am Main, Hessen).

Die Saalburg ist ein römisches Militärlager des Limes d.h. ein Kastell an der Grenze des Römischen Reichs. Mit diesem haben die Römer ihr Land gegen die „Barbaren“ verteidigt. Das Geniale an der Saalburg sind die Einblicke in die Lebensweise der Römer, die alten Mauern und die vielen Ecken für tolle Fotos.

So ging es mit Maske (es gibt ja noch den Corona-Virus), Kamera und Sonnenschutz in Richtung Bad Homburg.

Damals vor 2000 Jahren - Eine Zeitreise in die Vergangenheiten

An der Saalburg angekommen führte mich der erste Weg durch die genialen Tore zum Horrea (= Getreidespeicher). In diesem sind viele echte Fundstücke ausgestellt und es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man vor einer Pfeilspitze steht, die 70 mal so alt ist wie man selbst. Auf der anderen Seite sieht man dann Gefäße und Werkzeug, die wir heute noch verwenden.

Die Fabrica (= Museum) war leider wegen der Corona Seuche geschlossen und so ging es weiter ins Principia (= Stabsgebäude). Hier gönnte ich mir eine kurze Pause und genoss bei 23°C einen kleinen Snack. Hierbei schafften es ein paar kluge Kinder, mir mein Snickers und (fürs gute Gewissen) auch einen Apfel zu mopsen.

Frisch gestärkt bewunderte ich anschließend die prächtigen Rüstungen und die römische Waffenkunst.

Langweilig! - Gutes Wetter und ich gehe in ein Museum ...

Nicht ganz! Das Museum ist schon sehr interessant und führt einem vor Augen, wie weit sich die Menschheit in den 2000 Jahren entwickelt hat. Trotzdem bietet die Saalburg sehr viel mehr als nur ihre Ausstellungsstücke. Zudem habe ich auch meine Kamera dabei und diese will genutzt werden.

So führt mich mein Weg in den äußeren Ring der Saalburg mit seinem Brunnen, den Gräben, Brücken und Mauern. Und ich wäre kein Fotograf, wenn ich diese Umgebung nicht für einige Fotos nutzen würden. Also Kamera raus, Bauch rein, Brust raus, Rücken gerade und Lächeln!

Nach den ersten Aufnahmen auf der Erde ging es anschließend hoch auf die Mauern. Ein Traum für jeden Fotografen mit Höhenangst ... Naja, was tut man nicht alles für gute Fotos.

Mittagszeit - Genau richtig für eine Siesta in der Sonne

Nach einer Stunde Fotos verstehe ich, wieso wir beim Fotoshooting so viele Pausen machen. Es ist echt anstrengend sich von Mauern zu hängen, den Rücken gerade zu halten und dabei auch noch schön in die Kamera zu schauen. Da bin ich echt froh, dass ich meist hinter der Kamera stehe (nicht, dass das viel entspannter ist).

Wie auch immer, nach einer Stunde sagten mir mein Magen und meine Muskeln, dass es Zeit für eine Pause ist. Also ging es zum Restaurant in der Mannschaftsbaracke. Ein großes Schnitzel, eine Megaportion Pommes und ein Weizen später war ich bereit für weitere Schandtaten.

So zumindest mein Plan, in Wirklichkeit landete ich voll im Fresskoma und legte mich erst einmal für eine halbe Stunde in die Sonne. Immerhin hat man an seinem freien Tag ja keinen Stress. Zudem ist es echt genial sich auf den alten Mauern zu sonnen und dabei dem Gezwitscher der Vögel zu lauschen.

Der perfekte Ausklang - Ein entspannter Spaziergang, oder doch nicht?

Zum Abschluss war dann ein entspannter Spaziergang durch den hinteren Bereich der Saalburg geplant. Eigentlich sollte die Kamera in der Tasche bleiben und ich wollte den Ausflug ruhig ausklingen lassen. Wie auch zuvor ging der Plan nicht auf.

5 Minuten nach dem Aufstehen wanderte die Kamera auf magische Weise in meine Hand und irgendwie hing ich plötzlich seitlich an einem Pfosten. Keine Ahnung wie das passierte. Es scheint wohl eine Magie der Fotografie zu geben.

Nun ja, gegen manche Kräfte kann man sich nicht wehren und so wurde aus dem Spaziergang eine zweite kleine Fotosession. Man muss sich eingestehen, dass die Saalburg einfach viel zu schön ist, um die Kamera nur mit sich herum zu tragen.

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